REHA SPORT
Probleme am Stütz- & Bewegungsapparat sind weit verbreitet. Beschwerden
können jedoch oft im Rahmen einer Rehabilitation und während einer
physiotherapeutischen Behandlung nicht ausreichend therapiert werden.
Rehabilitationssport wirkt mit Mitteln des Sports auf den Patienten ein, um
insbesondere Ausdauer, Koordination, Flexibilität und Kraft zu stärken,
um somit den Erfolg vorangegangener oder begleitender, z.B. physiotherapeutischer,
Maßnahmen zu steigern. Durch die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit
wird der Krankheitsverlauf günstig beeinflusst.
Rehabilitationssport dient aber auch als Hilfe zur Selbsthilfe, insbesondere
um die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit und die Motivation
zu einem regelmäßigen Bewegungstraining zu fördern.
Rehabilitationssport kann grundsätzlich bei jeder Beeinträchtigung
von körperlichen Funktionen in Betracht kommen.
Rehabilitationssport ist aber selbstverständlich auch zur Prävention
und Sekundärprävention geeignet und kann eine längerfristige
Nachbehandlung von Unfallfolgen oder Operationen sicherstellen.
Procedere
Zunächst ist ein Antrag auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport
erforderlich. Diesen erhält man beim betreuenden Arzt oder über den
Verein. Der betreuende Arzt wird bei einer ärztlichen Untersuchung die
Ursachen der Beschwerden feststellen, prüfen, ob Gegenanzeigen für
Sport & Training bestehen und dann die Verordnung ausfüllen. Er verordnet
in der Regel 50 Übungseinheiten, die Sie ein- oder zweimal in der Woche
durchführen. Bevor unter der zentralen Nummer 02331-28390 der Termin für
den Eingangscheck vereinbart wird, muss noch die Genehmigung bei der Krankenkasse
eingeholt werden.
Trainingszeiten:
montags: 12.15 - 13.00 Uhr und 17.30 - 18.15 Uhr
freitags: 12.15 - 13.00 Uhr und 17.00 - 17.45 Uhr